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Wer nur den Umsatzausfall rechnet, unterschätzt den Schaden. Bei einem Stillstand laufen fünf Kostenblöcke gleichzeitig. Wir zeigen sie an einem Rechenbeispiel, das Sie mit Ihren eigenen Zahlen nachrechnen können.
Stillstand im Rechenbeispiel
Kostenarten gleichzeitig
des Jahresumsatzes in 3 Tagen (Rechenbeispiel)
der Ransomware-Opfer nach einer Woche wiederhergestellt (Sophos 2025)
Reine Umsatzschätzungen greifen zu kurz. Hier die fünf Kostenarten, die parallel laufen. Im Rechenbeispiel ergeben schon die ersten beiden zusammen über 600.000 €.
Drei Tage Stillstand sind drei Tage ohne Wertschöpfung. Bei 50 Mio. € Jahresumsatz entfallen auf drei von 365 Tagen rechnerisch rund 410.000 € Umsatz. Manches lässt sich nachholen, Folgekosten kommen dazu.
Mitarbeitende werden weiterbezahlt, auch wenn nicht produziert wird. Bei 200 Beschäftigten, 8 Stunden am Tag und durchschnittlich 45 € Arbeitskosten je Stunde (Destatis, 2025) sind das rund 72.000 € pro Tag ohne Gegenwert.
Lieferverträge mit Großkunden können Vertragsstrafen für Lieferverzug vorsehen. Hinzu kommen Eilfracht, Sonderschichten und Ersatzlieferungen, um den Rückstand aufzuholen.
Kunden, die einmal nicht beliefert wurden, prüfen Alternativen. B2B-Beziehungen erodieren leise, und der nächste Versicherungsantrag fragt nach dem Vorfall.
Forensik, Krisenkommunikation, externe IT-Spezialisten, Anwälte, Meldungen an Behörden. Die Höhe hängt stark vom Vorfall und von der Vorbereitung ab.
Diese Zahlen sind ein Rechenbeispiel für ein Unternehmen mit 50 Mio. € Jahresumsatz und 200 Beschäftigten, die Arbeitskosten je Stunde stammen vom Statistischen Bundesamt. Ihr individueller Schaden hängt von Branche, Marge, Lieferverträgen und Wiederanlaufzeit ab. Rechnen Sie es in 2 Minuten konkret durch - mit Ihren eigenen Werten.
Zum SchadenskalkulatorIn der Umfrage State of Ransomware 2025 von Sophos war gut die Hälfte der betroffenen Organisationen nach einer Woche wiederhergestellt, die übrigen brauchten länger. Ein Business Continuity Management nach BSI-Standard 200-4 legt vorher fest, welche Prozesse zuerst wieder laufen müssen, wie lange sie ausfallen dürfen und wer im Ernstfall was entscheidet. So wird aus Improvisation ein geübter Ablauf.
Vorbereitet
Notfallpläne und ein geübter Krisenstab sparen die Zeit, die sonst für Zuständigkeiten und Improvisation draufgeht. Jeder Tag weniger Stillstand senkt die Kosten aus dem Rechenbeispiel.
Priorisiert
Die Business-Impact-Analyse legt fest, welche Prozesse zuerst wieder laufen müssen und wie lange sie höchstens ausfallen dürfen.
Lieferfähig
Mit dokumentierten Wiederanlaufplänen wissen Sie, welche Lieferzusagen Sie im Ernstfall halten können, und informieren Kunden früh und verlässlich.
Belegbar
Fragen zu Datensicherung und Wiederherstellung beantworten Sie mit Dokumenten statt Absichtserklärungen. Wie sich das auf die Konditionen auswirkt, entscheidet der Versicherer.
Klarheit
Jede Person kennt ihre Rolle im Ernstfall. Das spart Diskussionen und vermeidet teure Fehlentscheidungen.
NIS2/ISO
Mit einem BCM setzen Sie die Anforderungen aus § 30 Abs. 2 Nr. 3 BSIG (Backup, Wiederherstellung, Krisenmanagement) und aus ISO 27001 zur IKT-Bereitschaft in einem System um.
Vertrauen Sie auf bewährte Expertise












Die Beträge sind ein Rechenbeispiel für ein Unternehmen mit 50 Mio. € Jahresumsatz und 200 Beschäftigten. Für die Personalkosten haben wir die durchschnittlichen Arbeitskosten von 45 € je Stunde angesetzt, die das Statistische Bundesamt für 2025 ermittelt hat. Vertragsstrafen, Wiederherstellung und Folgeschäden hängen so stark vom Einzelfall ab, dass wir dafür keine Durchschnittswerte nennen. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen im Schadenskalkulator.
Ja, und oft dauert es länger. In der Umfrage State of Ransomware 2025 des Sicherheitsanbieters Sophos unter 3.400 IT-Verantwortlichen, deren Organisation im Vorjahr von Ransomware getroffen wurde, war gut die Hälfte (53 %) innerhalb einer Woche wiederhergestellt. Die übrigen brauchten länger.
Nur im Rahmen Ihres Vertrags. Selbstbehalt, Deckungssummen, Ausschlüsse und Obliegenheiten, etwa zur Datensicherung, legt jede Police selbst fest. Bei grob fahrlässiger Verletzung einer Obliegenheit darf der Versicherer seine Leistung kürzen, bei vorsätzlicher kann er leistungsfrei sein (§ 28 VVG). Eine Police ersetzt kein BCM.
Das hängt von Größe und Ausgangslage ab. Im Erstgespräch schätzen wir den Aufwand für Ihr Unternehmen. Vergleichen Sie ihn mit dem Rechenbeispiel oben oder mit Ihrem Ergebnis im Schadenskalkulator.
Im Erstgespräch. Wir prüfen Ihre Top-3-Risiken, schätzen Ihren konkreten Schadenshorizont und zeigen, ob ein 30-Tage-BCM-Programm für Sie passt - oder ob gezieltere Maßnahmen sinnvoller sind.
Im 30-minütigen Termin gehen wir Ihre Top-Risiken durch, schätzen mit Ihren Zahlen die Schadensumme und zeigen, welche BCM-Maßnahmen den größten Hebel bieten.
Keine Kosten · Kein Risiko · Konkrete Empfehlungen